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Die Geschichte des vertraglich geregelten Postwesens in Liechtenstein geht bis ins Jahr 1817 zurück.
1. September 1817: Die k.k. österreichische Postverwaltung eröffnet die erste Briefsammelstelle in Balzers.
5. Juni 1852: Durch einen Staatsvertrag kommt Liechtenstein offiziell unter die österreichische Posthoheit.
4. Oktober 1911: Die k.k. österreichischen Post und die fürstlich liechtensteinische Regierung treffen ein Abkommen (Post-, Telefon- und Telegrafenwesen). Auf dessen Grundlage werden am 1. Februar 1912 die ersten landeseigenen Briefmarken ausgegeben.
29. Februar 1920: Nach der Kündigung des Postabkommens mit Österreich wird die liechtensteinische Post eine selbständig operierende Einheit in vorläufig noch loser Zusammenarbeit mit der österreichischen Post.
10. November 1920: Abschluss eines Postvertrags mit der Schweiz, welcher die Besorgung des Postwesens in Liechtenstein durch die Schweizerischen Post ab 1. Februar 1921 bis 31. Dezember 1999 sicherstellt.
In den 90er Jahren haben Worte wie "Globalisierung" und "Liberalisierung" in unseren Sprachgebrauch Einzug gehalten. Ausgehend von der Liberalisierung des Postwesens in der Schweiz und in Europa sieht sich Liechtenstein veranlasst, das Postwesen auf eine selbständige, wettbewerbsfähige und marktorientierte Basis zu stellen. Mit den Gesetzen über die Errichtung und Organisation der Liechtensteinischen Post (POG) und dem Postgesetz (PG), erlassen am 18. Dezember 1998, werden die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Selbständigkeit der Liechtensteinischen Post AG geschaffen.
19. Februar 1999: Die Liechtensteinische Post AG wird gegründet, kurz darauf kann der Verwaltungsrat seine Arbeit aufnehmen.
Juni 1999: Die Liechtensteinische Post AG wird ins Handelsregister eingetragen. Weitere Meilensteine sind die Übernahme des Personals und die Ernennung der Geschäftsleitung, sowie die Verhandlungen mit der Schweizerischen Post, mit dem Ziel, die sehr gute Zusammenarbeit auch für die Zukunft sicherzustellen.
Seit dem 1. Januar 2000 ist die Liechtensteinische Post AG vollständig unabhängig und ein nach marktwirtschaftlichen Strukturen ausgerichtetes, modernes und profitables Dienstleistungsunternehmen.23. Juni 2005: 25% der Aktien werden von der Schweizerischen Post übernommen.
Per 1. Januar 2006 wird die Philatelie Liechtenstein in die Liechtensteinische Post AG integriert.
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