Mo., 16. Nov. 2009
Zeitgenössische Architektur – II
Im zweiten Teil der Serie „Zeitgenössische Architektur“ gibt die Philatelie Liechtenstein drei Briefmarken mit Abbildungen von modernen Bauten heraus. Die erste Marke (Wertstufe CHF 0.85) zeigt die Hochschule Liechtenstein, die seit 2002 in der umgenutzten Halle der ehemaligen Spinnerei Spoerry in Vaduz beheimatet ist. Auf dem Foto ist der dem ursprünglichen Fabrikgebäude vorgesetzte Glasbau zu sehen, in dem Bibliothek und Cafeteria der Hochschule untergebracht sind. Das im Jahr 2000 eröffnete Kunstmuseum Liechtenstein ist heute eines der Wahrzeichen des Hauptortes Vaduz und ziert das zweite Wertzeichen (Wertstufe CHF 2.60) der Serie. Der schwarze Monolith besticht durch seine gegossene und geschliffene Betonfassade aus gebrochenem Basaltkies, buntem Rheinkies und schwarz eingefärbtem Zement. Die dritte Briefmarke (Wertstufe CHF 3.50) zeigt den Grenzübergang Ruggell-Nofels zwischen Liechtenstein und Österreich mit seinem Zollgebäude aus Holz, welches wie ein einladendes Tor in das jeweils dahinterliegende Land wirkt.
Die „Marke Liechtenstein“ - II
Vor fünf Jahren wurde in Liechtenstein eine neue Dachmarke eingeführt, welche der Öffentlichkeit die Werte und Qualitäten des Kleinstaates auf sympathische Weise näherbringen soll. Fünf Symbole bilden die Grundlage der Marke Liechtenstein und stehen für den weltoffenen, vernetzten Kleinstaat (Herz), den erfolgreichen Finanzplatz (Münze), den hoch entwickelten Industriestandort (Rechteck), das vielfältige Kulturleben (Haus) sowie das gastfreundliche Ferien- und Freizeitland (Blume). In der im März 2008 begonnenen Briefmarkenserie zum Thema werden einige Kernbotschaften der Marke Liechtenstein aufgegriffen und zusammen mit Wahrzeichen des Landes abgebildet. Die drei neuen Selbstklebemarken der Serie zeigen die Aspekte „Gemeinschaft“ mit dem Wohnmuseum Schellenberg (Wertstufe CHF 0.20), „Finanzen“ mit dem ehemaligen Zollhaus in Vaduz (Wertstufe CHF 0.50) und „Dialog“ mit dem Pfarrhaus in Bendern (Wertstufe CHF 0.60).
Weihnachten 2009
Vier Sujets aus einer Serie von 24 Fensterbildern zieren die diesjährigen Weihnachtsmarken der Philatelie Liechtenstein. Die kleinen Kunstwerke stammen von den Schülerinnen und Schülern der Primarschule Gamprin, welche mit diesen im Advent 2007 die Fenster des Vereinshauses ihrer Gemeinde geschmückt hatten. Die ausgewählten Stationen der Weihnachtsgeschichte sind „Mariä Verkündigung“ (Wertstufe CHF 0.85), „Weg nach Bethlehem“ (Wertstufe CHF 1.00), „Geburt Christi“ (Wertstufe CHF 1.30) und „Heilige Drei Könige“ (Wertstufe CHF 1.80). Fotografiert wurden die Transparentbilder von Paul Trummer.
Die neuen Briefmarken sind ab dem 16. November 2009 bei allen Poststellen sowie bei der Philatelie Liechtenstein erhältlich. Internet: www.philatelie.li
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